Mathematik, Zitate

Andrew Wiles‘ Sicht auf mathematische Arbeit {Zitat}

Heute habe ich euch ein Zitat von Andrew Wiles mitgebracht. Es ist eines meiner liebsten Zitate über Mathematik überhaupt, weil es in meinen Augen unheimlich gut beschreibt, wie man sich in der mathematischen Arbeit oft fühlt:

Perhaps I can best describe my experience of doing mathematics in terms of a journey through a dark unexplored mansion. You enter the first room of the mansion and it’s completely dark. You stumble around bumping into the furniture, but gradually you learn where each piece of furniture is. Finally, after six months or so, you find the light switch, you turn it on, and suddenly it“s all illuminated. You can see exactly where you were. Then you move into the next room and spend another six months in the dark. So each of these breakthroughs, while sometimes they’re momentary, sometimes over a period of a day or two, they are the culmination of—and couldn’t exist without—the many months of stumbling around in the dark that proceed them.

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Andrew Wiles ist übrigens vor allem dafür berühmt geworden, dass er den Großen Fermat’schen Satz Mitte der 1990er beweisen konnte. Diese Geschichte werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher erzählen, denn sie ist unheimlich spannend!

 

Bildquelle: University of Oxford, https://www.maths.ox.ac.uk/people/andrew.wiles

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