Allgemein, Experimente, Science Baking

Honeycomb / Hokey Pokey {Rezept & Experiment}

Experimente mit einem essbaren Ergebnis haben schon große Vorteile, findet ihr nicht auch?

Nach der Frage, warum Popcorn eigentlich aufpoppt und dem passenden Rezept, habe ich heute etwas ähnliches für euch: Wir machen Honeycomb!

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Allgemein, Astronomie, Raumfahrt, Science Baking

Chocolate Chip Cookies wie im Weltraum {Rezept}

Erinnert ihr euch noch daran, als ich euch im November erzählte, dass Cookieteig auf dem Weg zur ISS wäre? Diese Cookies wurden inzwischen gebacken und das Tolle ist: Im April wurde das Originalrezept dieser Cookies veröffentlicht! Wir können uns nun also alle Cookies backen, die genau so auch auf der Internationalen Raumstation gebacken wurden!

Einmal wie ein Astronaut fühlen und dabei Cookies essen. Super Kombination!

Besonders schön fand ich die Begründung dafür, dass sie das Rezept gerade im April veröffentlichten:

“We know this is an anxious time for everyone. A warm chocolate chip cookie can’t solve everything, but it can bring a moment of comfort and happiness.“ – Shawn McAteer, senior vice president and global head, DoubleTree by Hilton.

Dem kann ich mich nur anschließen und deswegen mussten wir die Cookies selbstverständlich direkt testen und nun habe ich das Rezept auch für euch! Die Cookies sind an sich klassische Chocolate Chip Cookies mit Haferflocken. Ich liebe Haferflocken und für mich machen sie jedes Keksrezept besser! Bei uns waren die Cookies vor allem frisch gebacken ein Traum von einem Keks! Wenn sie abkühlen, werden sie recht hart, geschmacklich weiterhin fein, aber ich mag weiche, saftige Cookies lieber. Eingetunkt in etwas Kaffee oder Milch aber auch dann sehr lecker.

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Allgemein, Experimente, Kinderfragen, Science Baking

Warum poppt Popcorn? {Experiment & Rezept}

Rezept oder Experiment? Heute brauchen wir uns nicht entscheiden, denn wir führen einfach ein Experiment mit essbarem Ergebnis durch!

Fütterung der Raubtiere!

Popcorn herzustellen, wollte ich schon lange mal wieder versuchen – meine früheren Versuche endeten meist mit der Hälfte Mais, der nicht aufgepoppt war und eher verbrannte. Letztes Jahr habe ich dann endlich bei Freunden Popcorn aus der Mikrowelle ausprobiert, was super klappte, aber keine Option für uns zu Hause darstellt… Also doch wieder zum Topf zurück: Dieses Mal klappte es dafür richtig gut und wir haben frisches Popcorn als Mittagssnack gegessen – einmal herzhaft mit Baharat, einmal süß mit Zimt & Zucker.

Warum poppt der Mais denn nun eigentlich und wird zu Popcorn?

Zuerst einmal braucht man dafür den richtigen Mais, im Laden wird es normalerweise einfach direkt als „Popcornmais“ verkauft“, die Sorte heißt naheliegenderweise „Puffreis“. Das Besondere an dieser Sorte ist die harte Schale und der weiche Kern.


In jedem dieser Puffmaiskörner ist eine stärkehaltige Füllung und etwas Wasser. Erhitzt man nun den Mais, dehnt sich das Wasser immer weiter aus, wird zu Dampf und sprengt schließlich aus Platzmangel die Schale auf! Die stärkehaltige Füllung wird währenddessen vom Dampf aufgeweicht, bläht sich ebenfalls auf und kühlt dann sehr schnell ab, sobald sie sich aufplustern konnte. Und fertig ist Popcorn!

Futtern bei euch auch Dinos mit?

Wir mögen Popcorn gern würzig, deswegen haben wir die Hälfte mit etwas Baharat vermischt. Über den Rest habe ich ein wenig Zimt und Zucker gegeben, allerdings verband sich der Zucker überhaupt nicht. Nächstes Mal versuche ich vielleicht mal eine Kombination mit Schokolade. Was ist eure liebste Popcorn-Kombination?

Zutaten:
Etwa 5 g Kokosfett
40 g Puffmaiskörner
1 großer Topf
Topping nach Wunsch
Zubereitung:
Das Kokosfett in dem Topf bei hoher Temperatur schmelzen und zwei Körner mit dazu geben. Sobald diese aufpoppen, den Topf von der heißen Platte ziehen, die restlichen Körner dazu geben, Deckel wieder auflegen und 30 Sekunden warten.
Anschließend den Topf zurück auf die heiße Platte stellen (die Hitze hoch lassen). Den Topf alle 10 – 20 Sekunden bei geschlossenem Deckel leicht schütteln. Warten, bis kein Ploppen mehr zu hören ist. Anschließend das Popcorn in eine Schüssel geben und mit einem Topping nach Wunsch verfeinern. Am besten direkt essen!
Guten Appetit!

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Ihr habt dieses oder eines meiner anderen Rezepte / DIYs ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine „Von euch ausprobiert“-Seite. Oder markiert mich bei Instagram, damit ich euch finde!
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Auf Instagram habe ich vor einer Weile eine Umfrage durchgeführt, was für Artikel am meisten Interessenten haben. Heraus kam: Zumindest auf Insta lieben viele vor allem Experimente, Rezepte und „Was ist…?“ – Artikel. Wie geht es euch? Schreibt es mir gern in die Kommentare!

Mathematik, Science Baking

Bolo de Coco – Rezept für einen tropischen Kuchen

Frei nach dem Motto: „Wenn wir im Moment nicht in die Welt können, holen wir die Welt halt zu uns!“, geht es heute für uns in die Tropen: Nach Brasilien, um genau zu sein. Was dieser Kuchen mit Wissenschaft zu tun hat? An der Uni habe ich mich recht viel mit sogenannter Tropischer Geometrie beschäftigt und als vor einer Weile in Spektrum der Wissenschaft diesem Gebiet zwei Titelstories gewidmet wurden, bekam ich Lust darauf, ihr ebenfalls ein Backwerk zu widmen. Die Umsetzung hat in diesem Fall ein bisschen gedauert, aber jetzt ist ein wunderbarer Zeitpunkt für diesen saftigen Kokoskuchen!

Die Tropische Geometrie hat an sich nichts mit Palmen, Strand und Meer zu tun. Woher der Name dann kommt? Der Gründer des Gebiets ist Imre Simon. Und da Simon in Brasilien lebte und arbeitete, benannte sein französischer Kollege Dominique Perrin dessen entwickelte Min-Plus-Algebra einfach „tropischer Halbring“. Daraus wurde letztlich die Tropische Geometrie. Genau aus diesem Grund habe ich auch einen klassischen, brasilianischen Kuchen ausgewählt: Einen Bolo de Coco. Einen saftigen Kokosnusskuchen! Warte, hier geht es weiter! …

Allgemein, Science Baking

Quarantänekuchen {Bananenbrot Rezept}

Vorgestern waren wir an (nicht „in“) der Schule des Forschermädchens, das erste Mal seit genau 5 Wochen. Inzwischen ist klar, dass sie vor Anfang Juni sicherlich nicht wieder zur Schule gehen wird – ob es überhaupt vor den Sommerferien etwas werden wird, werden wir sehen… Schon ein schräges Gefühl… Ab sofort wurde der Unterricht so umgestellt, dass die Kinder zwischendurch immer mal einen Packen Aufgaben bekommen, die zu Hause bearbeitet werden sollen. Um ganz ehrlich zu sein, stört uns das nicht, wir arbeiten gern zusammen und auch die Schule an sich wird hier nicht wirklich vermisst. Dass das lange nicht bei allen so ist, ist mir natürlich auch klar. Wie ist die Lage bei euch?

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Science Baking

Galaxy Muffins und was es sonst zum Weltraum Kindergeburtstag zu essen gab {Rezept}

{Dies ist der dritte Teil über unseren Weltraum Kindergeburtstag.

Den ersten findet ihr HIER, den zweiten HIER.}

Zu Essen gab es beim Weltraum Kindergeburtstag ein Buffett bunter Süßigkeiten, für die ich eigentlich lustige Schilder basteln wollte. Am Ende haben wir es gelassen, weil die meisten Kinder eh noch nicht lesen können und das Forschermädchen ihren Freundinnen einfach erzählt hat, was sie serviert bekamen. Da gab es zum Beispiel Brause–Ufos, bunte Meteoriten (Popcorn und große, gepuffte Maisteile, die mit Fruchtpulver eingefärbt worden waren), Weltraumwürmer (bunte Schnüre) und noch mehr kleine Gesteinsbrocken aus dem All (Jelly Beans).

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Astronomie, Science Baking

Galaxy Eis für den Sommer

Die kommende Woche soll richtig heiß werden, wie wäre es da mit einem schönen Galaxy Eis? Das Rezept findet ihr schon auf dem Blog, aber ich wollte es euch gern noch mal „aus aktuellem Anlass“ zeigen. Es ist schnell und einfach gemacht und ihr benötigt keine Eismaschine!
Mit einem Klick HIER oder auf eines der Bilder kommt ihr zum Rezept!

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Allgemein, Mathematik, Science Baking

Unendlichkeitskringel {Rezept}

Stell dir vor, du stehst an der Tür deines Zimmers und möchtest zum Fenster gehen. Dann musst du zuerst die Hälfte dieser Strecke zurücklegen, wozu wiederum die Hälfte dieser Strecke (also insgesamt ein Viertel) zurückgelegt werden muss und so weiter. So kann man die Strecke von der Tür zum Fenster leicht in unendlich viele Teilstücke unterteilen, für deren Zurücklegen jedes Mal eine endliche Zeitspanne verbraucht wird. Also brauchst du unendlich lange, um von der Tür zum Fenster zu kommen… Lüften wird da eher schwierig, erklärt aber vielleicht, warum einem frühmorgens der Weg aus dem Bett zur Zimmertür unendlich lang erscheint… Die Tatsache, dass man vom Fenster zur Tür gelangen kann, überprüfen wir alle wohl mehrfach am Tag, aber trotzdem klingt die Argumentation logisch, nicht wahr? Dies ist eines der klassischen Paradoxien von Zenon von Elea und zeigt schon für ein kleines Beispiel, wie verwirrend die Unendlichkeit werden kann.

Wenn man über solche Paradoxien und Unendlichkeit im Allgemeinen nachdenkt, sollte man unbedingt für ausreichend Nahrung sorgen und dafür habe ich euch heute wunderbares, kleines Gebäck mitgebracht. Warte, hier geht es weiter! …