Allgemein, Mathematik, Physik

Über die Forschung von Roger Penrose

Weiter geht es mit unserer Penrose-Reihe! Heute möchte ich euch erzählen, worüber er in der Mathematik und theoretischen Physik geforscht hat und was seine populärwissenschaftlichen Bücher so besonders macht! Und auf einen kleinen Gastauftritt von dem samtpfotigen Penrose könnt ihr euch ebenfalls freuen!

In der Mathematik ist Sir Roger Penrose vor allem für die Entdeckungen zu quasiperiodischen Parkettierungen bekannt. Er fand aperiodische Paare, die eine Ebene parkettieren können, ohne sich genau zu wiederholen. Trotzdem folgen sie einer Ordnung und wiederholen sich teilweise. Im Jahre 1984 wurden solche Strukturen in Quasikristallen entdeckt. Legendär in dem Zusammenhang ist, dass Penrose das Unternehmen Kimberly-Clark verklagte, weil sie ohne seine Zustimmung seine Parkettierung für ein Toilettenpapiermuster benutzte. Schließlich einigten sich die Parteien außergerichtlich. Anschauen kann man sich dieses noch im Museum.
Das von Penrose vorgestellte Penrose – Dreieck inspirierte M.C. Escher zu seinen Bildern „Wasserfall“ und „Belvedere“, die Penrose – Treppe, die er mit seinem Vater gemeinsam entwickelte, inspirierte den Künstler ebenfalls.

Roger Penrose auf einer seiner Parkettierungen im Foyer des Mitchell Institute Building at Texas A&M University, März 2010

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Mathematik, Zitate

Andrew Wiles‘ Sicht auf mathematische Arbeit {Zitat}

Heute habe ich euch ein Zitat von Andrew Wiles mitgebracht. Es ist eines meiner liebsten Zitate über Mathematik überhaupt, weil es in meinen Augen unheimlich gut beschreibt, wie man sich in der mathematischen Arbeit oft fühlt:

Perhaps I can best describe my experience of doing mathematics in terms of a journey through a dark unexplored mansion. You enter the first room of the mansion and it’s completely dark. You stumble around bumping into the furniture, but gradually you learn where each piece of furniture is. Finally, after six months or so, you find the light switch, you turn it on, and suddenly it“s all illuminated. You can see exactly where you were. Then you move into the next room and spend another six months in the dark. So each of these breakthroughs, while sometimes they’re momentary, sometimes over a period of a day or two, they are the culmination of—and couldn’t exist without—the many months of stumbling around in the dark that proceed them.

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