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Beim Open Campus der Uni Bremen

Wie ich euch ja schon in meinem „Willkommen“-Artikel angekündigt hatte, möchte ich euch auch immer wieder auf Ausflüge oder in Ausstellungen mitnehmen. Den Anfang dieser Kategorie macht heute die Aktion „Open Campus“ der Uni Bremen.

Einige Freunde und ich haben selbst in Bremen studiert und als ich im Radio hörte, dass mal wieder der Open Campus – Tag vor den Toren steht, schaute ich mir das Programm an und entdeckte einige interessante Dinge. Da meine Tochter noch relativ klein ist, sortierte ich die Vorträge in Vorlesungsräumen erst einmal aus und für die Kinder-Uni war sie leider auch noch zu jung.

Auf der großen Hauptbühne gab es dafür einige schöne, showartige Vorträge. Zuerst schauten wir die Chemie- und Physik-Show mit Dr. Stephan Leupold und Prof. Justus Notholt an. Hier galt: Es muss ein bisschen qualmen, Dreck machen und brennen. Selbstverständlich klappten nicht alle Experimente, aber auch das gehört irgendwie dazu und war nicht weiter schlimm. Die beiden hatten ein buntes Programm zusammengestellt und erklärten die Effekte auch anschaulich und gut verständlich, natürlich nur grob und skizzenhaft, aber für diesen Rahmen schien mir das genau richtig. Dann spielte ein kurdischer Syrer Percussionmusik, was interessant war und auffällig viel Sicherheitspersonal anzog… Anschließend schauten wir uns noch „Science for Kids – Faszination Raumfahrt“ von Dirk Stiefs an. Die Kleine ist schon lange sehr von allem fasziniert, was Raumfahrt, Weltall und Co angeht und so war das Thema perfekt für sie. Der Leiter des Bremer DLR_School-Lab zeigte anhand von Jonglage, was Schwerelosigkeit bedeutet, baute viele Witze mit ein und bezog das Publikum immer wieder mit ein. Das war sehr gelungen und die jeweils 30 Minuten waren für Kinder auch sehr gut zu schaffen.

Ganz besonders gut hat uns das Kinderprogramm gefallen: Hier gab es von der klassischen Hüpfburg, Schminken, über den tollen Ballonkünstler, bis hin zur Torwand und einer großen „4 gewinnt“-Ausgabe jede Menge Spielmöglichkeiten. Dazu kamen dann noch die Angebote des DLR_School_Lab, wo beispielsweise Raketen gebastelt werden konnten. Die Angebote der Kinder Uni konnten wir nicht testen, weil die Kleine dafür noch zu klein ist – die Angebote begannen ab 6 Jahren. Und abschließend möchte ich unbedingt noch eines erwähnen, was mich sehr gefreut hat: Wir kennen das alle: Die Kleinen spielen, freuen sich und dann haben sie plötzlich von jetzt auf gleich einen riesigen Hunger und schlechte Laune… Hier gab es einen kleinen Stand mit Obst, Kuchen und Brezeln. Großartig! Da hat jemand wirklich mitgedacht. Vielen Dank dafür! (P.S. Wie auch die Vorträge sind all die erwähnten Aktionen und Angebote komplett kostenlos gewesen.)

Zum Abschluss gab es ein stärkendes Picknick mit Zitronenkuchen und Ballon-Katze im Büro des Papas.

Zusätzlich zu diesen Vorträgen, Shows und Kinderprogramm ist der Open Campus auch eine Aktion für Studieninteressierte, es gibt viele kleine Pagoden, in denen jeweils ein Fachbereich oder Verein der Uni sich vorstellen kann. Auch diese waren gut besucht. Abends gab es dann noch eine Party mit dem Spezialgast Samy Deluxe – ich vermute, so günstig und nah kommt man an den sonst selten ran.

 

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4 Gedanken zu „Beim Open Campus der Uni Bremen“

  1. oh wie schoen, Experimente!! Ich habe fuer meinen Enkel (5Jahre) ein Buch ueber erste Experiente gekauft. So einiges haben wir schon gemacht und er versteht es perfekt, wie z.B. Luft kann man nicht sehen, da nimmt man ein Glas und mit der Oeffnung nach unten drueckt man es in eine Schale mit Wasser. Dann leicht schraeg stellen und die Luftblasen aus dem Glas entweichen. Da sieht man die Luft als Blasen. Das war so beeindruckend oder 2 Blatt Papier, eins zur Kugel zerknuellt, das andere als Blatt gelassen. Auf einen Stuhl steigen und fallen lassen, welches Papier erreicht als erstes den Boden und warum……….einfach super! lieben Gruss, gerade wieder aus Deutschland

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    1. Das klingt super! Ich bin sowieso der Meinung, dass kleine Kinder ein super Grundverständnis für solche Dinge haben und man ihre Neugier dafür auf jeden Fall nutzen kann. Meine Kleine ist noch etwas jünger als dein Enkel, aber auch sehr interessiert und gerade Experimente können Sachverhalte so gut motivieren.
      Vielleicht wären die Badebomben auch etwas für euch? https://bakingsciencetraveller.wordpress.com/2017/06/30/warum-sprudeln-badebomben-plus-diy-rezept/
      Viele Grüße und eine schöne Zeit in Deutschland 🙂

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        1. Hm, ohne Badewanne ist das natürlich etwas schlecht… Na dann kommen bald andere Experimente für euch. 🙂 💫
          Viele Grüße, ebenfalls aus dem Nieselregen zurück, Becky

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