Chemie, Kinderfragen

Wie funktionieren Handwärmer?

Jeder kennt es aus der ein oder anderen Situation: Wir stehen auf dem zugigen Bahnhof, wir haben den wenigen Schnee ausgiebig verbaut, wir haben für’s Fahrrad fahren unsere Handschuhe vergessen oder die Kleinen weinen schrecklich, weil der Spielplatzbesuch zwar spaßig war, die Hände danach aber ziemlich frostig sind… Für all das gibt es ein einfaches kleines Hilfsmittel: Den Handwärmer. Einen Plastikbeutel, der mit einer farblosen Flüssigkeit und einem Metallplättchen gefüllt ist. Drückt man das Metallplättchen, kristallisiert die Flüssigkeit sofort aus und das Ganze erwärmt sich. Extrem praktisch! Aber wie funktioniert das eigentlich?

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Allgemein, Astronomie, Science Baking

Nebel Brownies {Rezept}

Darf ich vorstellen: Der Brownie Nebel, lokalisiert im Sternbild der Kakaobohne!

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Mitgebracht habe ich euch heute wunderbar saftige, zimtige Brownies. Das allein wäre schon ein Grund für einen Artikel, aber es kommt noch besser: Anläßlich eines Geburtstages gab es sie bei uns in kosmischer Nebel-Optik!

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Allgemein, Mathematik

Gefunden: Die 50. Mersenne-Primzahl

Da wollte ich euch gerade einen „Was ist…?“-Artikel über Primzahlen schreiben, als die Nachricht reinkam, dass die 50. Mersenne-Primzahl gefunden wurde!

Eine Mersenne-Zahl ist eine Zahl der Form M_n = 2^n -1 , M_n heißt dann die n-te Mersenne-Zahl, wobei n eine natürliche Zahl ist. Unter den Mersenne-Zahlen werden die Primzahlen der Form 2^p -1 Mersenne-Primzahlen genannt, wobei p selbst eine Primzahl ist. Man nennt dann M_p = 2^p -1 . Das besondere an Primzahlen dieser Form ist, dass bei bekanntem p recht leicht mit dem Lucas-Lehmer-Test überprüft werden kann, ob M_p eine Primzahl ist. Aus diesem Grund sind die bekannten, größten Primzahlen alle Mersenne-Primzahlen.

Dies sind die ersten und letzten Stellen der neu gefundenen Mersenne-Primzahl! Bildquelle: Heise.de, vgl. unten

Gefunden wurde die neuste, größte, bekannte Primzahl von dem GIMPS-Projekt. GIMPS steht für Great Internet Mersenne Prime Search und ist ein Projekt, bei dem theoretisch jeder Computernutzer übrige CPU-Leistung zur Verfügung stellen kann. Genau das tat der Finder von M_{77232917} Jonathan Pace, ein 51-jähriger Ingeneur aus Germantown, Tennessee, der sich bereits seit 14 Jahren an der Suche beteiligt. Die Meldung, dass die untersuchte Zahl tatsächlich eine Primzahl ist, bekam Pace am 26. Dezember 2017, anschließend wurde das Ergebnis auf vier unterschiedlichen Rechnern überprüft und anschließend das Ergebnis am 3. Januar bekannt gegeben. Als Entdecker gelten neben Jonathan Pace auch George Woltman, Scott Kurowski, Aaron Blosser, et al. – der Autor der Software, die GIMPS Projektleiter und alle anderen Teilnehmer am Projekt.

Die gefundene Mersenne-Primzahl hat 23 249 425 Stellen – wer sich diese genauer ansehen möchte, kann das auf der Homepage von GIMPS tun.

Marin Mersenne, der Namenspate der Mersenne-Zahlen.

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Chemie, Experimente

Lavalampe im Glas {Experiment}

Hattet ihr schöne Weihnachten? Zwischen den Feiertagen schwebt man manchmal so ein bisschen zwischen Raum und Zeit, habt ihr auch das Gefühl? Wie wäre es dann mit einem Experiment, was die Zeit spannend füllt?

Öl und Wasser haben unterschiedliche Dichten und so hat man das Gefühl, dass die beiden sich erst einmal nicht gern haben: Gibt man beide zusammen in einen Behälter, trennen sie sich sofort wieder voneinander. Das Wasser sinkt, das Öl schwimmt oben.
Wir machen uns heute genau diese Eigenschaften zu Nutze. Ich habe euch ein hübsches, kleines Experiment mitgebracht, das Kinder super finden und das innere Kind in uns allen begeistern wird.

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Chemie, Experimente, Kinderfragen

Gefrorene Seifenblasen {Experiment}

Passend zur Weihnachts- und Winterzeit habe ich euch heute ein Experiment mitgebracht, was ihr ganz leicht zu Hause nachmachen könnt und Kindern jede Menge Spaß macht (und den Erwachsenen ebenfalls).

Warum platzen eigentlich Seifenblasen, nachdem man sie in die Luft gepustet hat? Vereinfacht gesagt, liegt es daran, dass die Schwerkraft das Wasser aus der Hülle nach unten zieht, bis irgendwann die Hülle so dünn wird, dass sie reißt. Warte, hier geht es weiter! …

Allgemein, Biologie, Chemie, Physik, Was ist...?

Was ist… der Nobelpreis? {Teil 2}

Nachdem der erste Teil von „Was ist der Nobelpreis“ anläßlich der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger so gut bei euch ankam, möchte ich euch heute noch einen zweiten Teil mit spannendem Trivia-Wissen rund um den Nobelpreis präsentieren. Viel Spaß damit!

Wie werde ich Nobelpreisträger?
Oder anders gefragt: Was läuft eigentlich hinter den Kulissen ab, bevor man den Nobelpreis bekommt?
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Allgemein, Science Baking

Kanelbullar – Rezept {dt. / engl.}

{english version below}

Am 10. Dezember um 16.30 Uhr findet die Verleihung der diesjährigen Nobelpreise statt! Damit findet die Zeremonie genau zur Kaffeezeit statt, perfekt also, um ein paar frische Kanelbullar zu genießen, während man den Livestream anschaut!

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Allgemein, Chemie, Was ist...?

Was ist… Kryo-Elektronenmikroskopie?

Bis in die 1980er Jahre gab es im Prinzip zwei Möglichkeiten, Proteine zu untersuchen: Röntgenstrahlen und NMR (nuclear magnetic resonance ). Beide Methoden hatten allerdings starke, natürliche Beschränkungen und so brauchte man dringend eine weitere und bessere Möglichkeit, Proteine zu untersuchen, ohne sie zu beschädigen und zu verfälschen. Eine weitere Methode zu der Zeit, war die Elektronenmikroskopie. Allerdings kam sie eigentlich nicht für Moleküle und Proteine infrage. Elektronenmikroskope funktionieren vom Prinzip her genau wie normale Mikroskope, allerdings wird hier einen Elektronenstrahl statt des Lichtstrahls durch die Probe geschickt. Elektronen haben eine deutlich kleinere Wellenlänge, was eine Genauigkeit bis auf die Größe von Atomen möglich macht. Was diese Methode allerdings unbrauchbar für die Untersuchung von Proteinen machte, war, dass Elektronenmikroskope unbedingt ein Vakuum brauchen. Steckt man aber nun ein Biomolekül in Vakuum, verdampft das gesamte Wasser sofort und trocknet die Probe komplett aus, was wiederum den Effekt hat, dass die natürliche Struktur vollkommen verloren geht. Diesem Problem begegnete Richard Henderson in den 1970er Jahren.

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