Allgemein, Chemie, Experimente, Kinderfragen, Science Baking

Eis in Minuten selber machen! {Rezept & Experiment}

Puh, ist das schon wieder warm… Ich weiß, ich schreibe das immer in dieser Jahreszeit, aber ich bin nun einmal kein Sommermensch. War ich noch nie, werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr!  Zum Glück ist das Wetter dieses Jahr ein bisschen angenehmer, als die letzten Jahre…

So oder so versuchen wir immer wieder im Sommer Rezepte oder Experimente zu entwickeln, die etwas Abkühlung bringen! Heute mitgebracht haben wir euch ein Rezept für Eis, das innerhalb von Minuten verzehrbereit ist! Passend zu diesem Artikel gibt es auch ein Video. Ihr findet es hier: KLICK!

Mehr sommerliche Rezepte und Experimente verlinke ich euch weiter unten!

SchokoMinzEis
Eis in 5 Minuten verzehrbereit

Das Prinzip ist ganz einfach: Ihr braucht eine Eisbasis, Eiswürfel und zwei gut schließende Beutel (am besten einen kleinen und einen größeren) und dazu noch eine „Geheimzutat“, nämlich Salz. Als Eisbasis könnt ihr so ziemlich jede Flüssigkeit nehmen: Einfachen Saft, Tee, Sahne mit etwas Zucker und Vanille oder auf welches Eis ihr auch immer Lust habt. Wir haben dieses Mal etwas Hafermilch mit Agavendicksaft und ein paar Minzschokoladen – Stückchen vermischt.

Was ihr tun müsst: Gebt etwa 250 ml Flüssigkeit eurer Wahl in den kleinen Beutel und verschließt ihn. Nun füllt ihr 2 – 3 gute Hände voll Eiswürfel und etwa 2 EL Salz in den größeren Beutel. Gebt den kleineren Beutel (weiterhin verschlossen) ebenfalls in den größeren, schließt ihn und nun heißt es: Das Ganze immer in Bewegung halten und staunen, was passiert!
Achtung: Die Mischung kann ganz schön kalt werden, deswegen ist es auf jeden Fall sinnvoll, Handschuhe in der Nähe zu haben. Besonders, wenn Kinder das Eis selbst herstellen!
Je nach Verteilung der Proportionen dauert es nun etwa 5 Minuten, bis ihr ein tolles Eis hergestellt habt. Wenn ihr das Gefühl habt, die Flüssigkeit im kleineren Beutel ist fest genug, öffnen einfach die Beutel und löffelt frisches Eis!

InstantEis
Was ihr für dieses Experiment braucht…

Was passiert bei diesem Experiment?
Die Eiswürfel haben außen einen feinen Flüssigkeitsfilm, diese freien Wassermoleküle werden an die Salz-Ionen gebunden. Dadurch wird der Eisoberfläche Flüssigkeit entzogen, dieser Flüssigkeitsfilm wird aber sofort wieder nachgebildet, dieser verbindet sich wieder mit Salz und so weiter… Dadurch wird das Eis immer weniger! Gleichzeitig ist für diesen Vorgang aber Energie nötig, die der Umgebung in Form von Wärme entzogen wird. Die Folge: Das Eis schmilzt, die Mischung wird immer kälter. Das gleiche Prinzip wird auch im Winter ausgenutzt, wenn Salz auf die Straße gestreut wird oder in unserem sommerlichen Eisblock-Experiment.
Der Gefrierpunkt von solch einer Wasser-Kochsalzlösung liegt übrigens bei -21,3 °C. Wenn es also draußen kälter ist, bringt es nichts, Salz zu verstreuen, der Effekt würde ausbleiben.

SchokoMinzEis
Wir haben auch ein Video zu diesem Experiment gedreht. Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr direkt zum Video!

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Das einzige, was mir an dem Versuchsaufbau so gar nicht gefällt, ist die Verwendung von Plastiktüten. Wir verwenden die zwar immer mehrfach, wenn wir sie mal ausnahmsweise benutzen, aber trotzdem… Ich habe noch eine Idee für eine bessere Durchführung, die werden wir demnächst auch noch testen und dann werde ich berichten!

InstantEisPin
Zum Pinnen für später!

Ihr sucht noch mehr sommerliche Experimente oder Rezepte? Dann hätten wir da etwas!
Cremiges Galaxy – Milcheis (ohne Eismaschine)
Beeriges Pferdekopfnebel – Eis am Stiel
„Wie motiviere ich meine Katze dazu, mehr zu trinken?“ – Ein Experiment für Katzen, inkl. Video
„Wie schmelze ich den Eisblock?“ – Ein Experiment für Kinder, perfekt für heiße Sommertage

Allgemein, Rezensionen

Was ich im Juni gelesen habe…

Wow, es ist tatsächlich schon das halbe Jahr 2021 vorbei. Könnt ihr das glauben?
Für uns beginnen später im Monat die Sommerferien und da wir dieses Jahr wohl leider wieder nicht wegfahren / -fliegen werden, sind ein paar gute Bücher wichtig. Einige Vorschläge habe ich euch heute mitgebracht! Für die großen Leser habe ich aber natürlich auch ein paar Buchtipps und Penrose präsentiert wie immer gerne unsere heutige Auswahl:

Penrose und die heutige Bücherauswahl

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Allgemein, Rezensionen

Was ich im Mai gelesen habe…

Neuer Monat, neue Rezensionen!

Wie immer zu Beginn des Monats habe ich euch heute einige Buchtipps mitgebracht! Für die kleinen Nachwuchsforscher ist genauso etwas dabei, wie für die großen Leser! Viel Freude beim Lesen!

PenroseRezensionenMai2021
Penrose präsentiert die heutige Bücherauswahl!

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Chemie, DIY / Basteln, Experimente, Kinderfragen

Zwei spannende Halloween Experimente

Heute ist Halloween und auch wenn ich das ehrlich gesagt nie gefeiert habe, liebt das Forschermädchen diesen Tag und entsprechend haben wir uns zwei tolle Experimente überlegt, die wunderbar dazu passen – selbstverständlich könnt ihr sie auch an jedem anderen Tag im Jahr machen… Zum einen haben wir eine ins Netz springende Spinne für euch, zum anderen einen blubbernden Zaubertrank!
Für beide Experimente benötigt ihr keine große Vorbereitung oder speziellen Zutaten, ich denke, ihr solltet sie direkt ausprobieren können!

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Chemie, Nobelpreis

Bekanntgabe der Chemie Nobelpreisträger 2020

Soeben wurde bekanntgegeben, wer den Nobelpreis für Chemie 2020 verliehen bekommt!

The Royal Swedish Academy of Sciences has decided to award the 2020 Nobel Prize in Chemistry to Emmanuelle Charpentier and Jennifer A. Doudna “for the development of a method for genome editing.”

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Allgemein, Biographien, Happy Birthday to...

Happy Birthday… Irène Joliot-Curie!

Bei dem Namen Curie denke ich immer als allererstes an Marie Curie, aber die Familie Curie hat noch einige weitere, bedeutende Naturwissenschaftler hervorgebracht und so möchte ich euch heute die ältere Tochter von Marie und ihrem Mann Pierre Curie vorstellen!

Irène Curie wurde am 12. September 1897 in Paris geboren. Sie war damit das erste (von zwei) Kindern von Marie und Pierre Curie. Ihr Vater starb 1906 bei einem Unfall und so wurde sie von ihrer Mutter großgezogen und teilweise von ihrem Großvater väterlicherseits, Eugène Curie. Die Kinder wurden zu Hause unterrichtet, wobei schon dort ein Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und Mathematik gelegt wurde. Ihre Mutter führte beispielsweise viele Experimente mit ihnen durch, Paul Langevin unterrichtete Mathematik. Später besuchte sie das Collège Sévginé, eine Pariser Privatschule.

Marie Curie mit ihren Töchtern Ève (li) und Irène, 1908

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Allgemein, Experimente, Science Baking

Honeycomb / Hokey Pokey {Rezept & Experiment}

Experimente mit einem essbaren Ergebnis haben schon große Vorteile, findet ihr nicht auch?

Nach der Frage, warum Popcorn eigentlich aufpoppt und dem passenden Rezept, habe ich heute etwas ähnliches für euch: Wir machen Honeycomb!

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Warum poppt Popcorn? {Experiment & Rezept}

Rezept oder Experiment? Heute brauchen wir uns nicht entscheiden, denn wir führen einfach ein Experiment mit essbarem Ergebnis durch!

Fütterung der Raubtiere!

Popcorn herzustellen, wollte ich schon lange mal wieder versuchen – meine früheren Versuche endeten meist mit der Hälfte Mais, der nicht aufgepoppt war und eher verbrannte. Letztes Jahr habe ich dann endlich bei Freunden Popcorn aus der Mikrowelle ausprobiert, was super klappte, aber keine Option für uns zu Hause darstellt… Also doch wieder zum Topf zurück: Dieses Mal klappte es dafür richtig gut und wir haben frisches Popcorn als Mittagssnack gegessen – einmal herzhaft mit Baharat, einmal süß mit Zimt & Zucker.

Warum poppt der Mais denn nun eigentlich und wird zu Popcorn?

Zuerst einmal braucht man dafür den richtigen Mais, im Laden wird es normalerweise einfach direkt als „Popcornmais“ verkauft“, die Sorte heißt naheliegenderweise „Puffreis“. Das Besondere an dieser Sorte ist die harte Schale und der weiche Kern.


In jedem dieser Puffmaiskörner ist eine stärkehaltige Füllung und etwas Wasser. Erhitzt man nun den Mais, dehnt sich das Wasser immer weiter aus, wird zu Dampf und sprengt schließlich aus Platzmangel die Schale auf! Die stärkehaltige Füllung wird währenddessen vom Dampf aufgeweicht, bläht sich ebenfalls auf und kühlt dann sehr schnell ab, sobald sie sich aufplustern konnte. Und fertig ist Popcorn!

Futtern bei euch auch Dinos mit?

Wir mögen Popcorn gern würzig, deswegen haben wir die Hälfte mit etwas Baharat vermischt. Über den Rest habe ich ein wenig Zimt und Zucker gegeben, allerdings verband sich der Zucker überhaupt nicht. Nächstes Mal versuche ich vielleicht mal eine Kombination mit Schokolade. Was ist eure liebste Popcorn-Kombination?

Zutaten:
Etwa 5 g Kokosfett
40 g Puffmaiskörner
1 großer Topf
Topping nach Wunsch
Zubereitung:
Das Kokosfett in dem Topf bei hoher Temperatur schmelzen und zwei Körner mit dazu geben. Sobald diese aufpoppen, den Topf von der heißen Platte ziehen, die restlichen Körner dazu geben, Deckel wieder auflegen und 30 Sekunden warten.
Anschließend den Topf zurück auf die heiße Platte stellen (die Hitze hoch lassen). Den Topf alle 10 – 20 Sekunden bei geschlossenem Deckel leicht schütteln. Warten, bis kein Ploppen mehr zu hören ist. Anschließend das Popcorn in eine Schüssel geben und mit einem Topping nach Wunsch verfeinern. Am besten direkt essen!
Guten Appetit!

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Ihr habt dieses oder eines meiner anderen Rezepte / DIYs ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine „Von euch ausprobiert“-Seite. Oder markiert mich bei Instagram, damit ich euch finde!
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Auf Instagram habe ich vor einer Weile eine Umfrage durchgeführt, was für Artikel am meisten Interessenten haben. Heraus kam: Zumindest auf Insta lieben viele vor allem Experimente, Rezepte und „Was ist…?“ – Artikel. Wie geht es euch? Schreibt es mir gern in die Kommentare!