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Corona und #selfdistancing

Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich hier noch einen Artikel über den aktuellen Coronavirus oder COVID-19 schreiben soll… Eigentlich ist doch alles gesagt, oder? Wer Informationen bekommen möchte, sollte sich ans Robert – Koch – Institut halten und ansonsten in Nachrichten sich auf dem Laufenden halten, was die aktuellen Vorgaben sind.

Warum schreibe ich also doch? Vor allem, weil mich einiges nervt: Die Ignoranz, diese Einstellung des „Ich bin gesund, ich bekomme schon nichts Schlimmes, also gilt das Alles für mich nicht.“. Am Wochenende und auch gestern habe ich hier mehrere Gruppen von 20 – 30 Leuten Party machend durch den Ort ziehen sehen. Anderswo werden wohl „Corona“ oder „Quarantäne-Partys“ gefeiert. Eine Verkäuferin erzählte mir gestern, dass sie mehrfach im Laden ausgeflippt ist, weil die Menschen absolut distanzlos sind, sich umarmen, eng in der Schlange stehen und ähnliches. Geht’s noch?

Es ist doch ganz einfach: Je mehr Menschen auf einmal krank werden, desto ausgelasteter (eher: Überlasteter) sind die Krankenhäuser. Wenn die gleiche Menge über einen längeren Zeitraum krank wird, können alle deutlich besser behandelt werden, das gesamte Personal wird nicht so stark belastet und insgesamt haben viel mehr Menschen eine gute Chance, unbeschadet COVID-19 zu überstehen. Niemand kann doch ernsthaft Szenen wollen, wie sie beispielsweise in Italien sein mussten / müssen, dass man sich mehrere Kranke anschaut und letztlich entscheiden muss, wem von diesen x Personen man hilft und welche man ihrem Schicksal überläßt.

Warte, hier geht es weiter! …