Allgemein, Rezensionen

Was ich im August gelesen habe…

Und schon wieder ist ein Monat rum und wir haben inzwischen September! Findet ihr das auch erstaunlich oder liegt es an mir?

Der August war für uns extrem voll und spannend, trotzdem habe ich es geschafft, ein paar Bücher zu lesen und einige möchte ich euch heute vorstellen. Viel Spaß damit!

 

Mathieu Vidard empfängt in seiner Radiosendung „La tête au carré“ seit 2006 Wissenschaftler aus den verschiedensten Gebieten und spricht mit ihnen über ihre Forschung. Seit Beginn der Sendung führte er ein Notizbuch, in dem er spannende Fakten notierte und aus genau diesem Notizbuch entstand auch dieses Buch (was bereits 2014 aus französisch erschien). Das Buch zusammenzufassen ist fast nicht möglich, weil es so extrem vielfältig ist! Man könnte vielleicht auch „zu chaotisch“ sagen, aber das klingt zu negativ…

Ein kleiner Ausschnitt aus der „Logien“ – Reihe

Was finden wir im Buch? Insgesamt 226 kleine Texte (selten länger als eine Buchseite), Grafiken, Tabellen und ähnliches. Die Themen sind bunt gemischt. Hier wird zwischen Unendlichkeit, Zellen, einer Übersicht darüber, welche Tiere wie viele Menschen töten, der Klassifikation von Vulkanausbrüchen, dem Gehirn des Menschen, den großen Massenaussterben der Weltgeschichte, Tieren im Weltraum, den höchstgelegenen Städten und vielem, vielem mehr die ganze Zeit hin- und hergesprungen. Es wurde darauf verzichtet, das Buch in verschiedene Kapitel aufzuteilen. Das macht das Buch noch einmal zusätzlich spannend, weil man nie weiß, welches Gebiet als nächstes besucht wird. Gerade dadurch kann man natürlich auch beliebig durch das Buch blättern, mal hier ein paar Seiten lesen, mal dort. Warte, hier geht es weiter! …

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Allgemein, Biographien, Happy Birthday to..., Physik

Happy Birthday… Niels Bohr

Am 7. Oktober 1885 wurde Niels Henrik David Bohr geboren, also genau heute vor 132 Jahren. Ein schöner Anlass für eine weitere Folge der Geburstags-Biographien. Findet ihr nicht?
Um ganz ehrlich zu sein, habe ich persönlich Niels Bohr lange irgendwie unterschätzt. Ganz genau sagen, woran das lag, kann ich gar nicht. Aber er kam nie in einer Reihe der großen Wissenschaftler vor. Falls euch das ähnlich gehen sollte, möchte ich euch heute zeigen, dass er durchaus einen Ehrenplatz dort verdient hätte!

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Allgemein, Physik, Rezensionen

Rezension: Quantentheorie in 30 Sekunden

Am Ende des Geburtstagsartikels über Erwin Schrödinger hatte ich bereits angekündigt, dass ich euch eines, der dort als Literatur angegebenen Bücher noch einmal genauer vorstellen möchte. Genau das habe ich heute vor und damit machen wir auch gleich die nächste Kategorie auf! Wer mich kennt oder einen meiner beiden anderen Blogs* verfolgt, weiß, dass ich Bücher liebe! Und so möchte ich euch auch hier auf diesem Blog immer mal wieder Bücher vorstellen.


Heute geht es also um Quantentheorie! Die Quantentheorie ist ein unfassbar spannendes und auch aktuelles Thema. Sie hat ganz konkrete Einflüsse auf unser Leben – beispielsweise in der Kryptographie – und wird es in Zukunft vermutlich noch deutlich mehr haben. Brian Clegg hat sich an der Unterfangen gewagt, die Quantentheorie in 50 kleine Abschnitte zu unterteilen, die alle in 30 Sekunden gelesen werden können und so einen kurzen, aber trotzdem hilfreichen und verständlichen Eindruck geben sollen. Aufgeteilt ist das Buch in die folgenden Kapitel:
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Allgemein, Biographien, Happy Birthday to..., Physik

Happy Birthday… Erwin Schrödinger

Heute am 12. August jährt sich der Geburtstag von Erwin Schrödinger zum 130. Mal. Das ist ein guter Anlass, die Geburtstags-Biographien-Reihe fortzuführen, die mit Nikola Tesla begann. Heute also Erwin Schrödinger! Wer von euch denkt da direkt an eine Katze? Meine Kleine jedenfalls sagte sofort, dass dann aber auch jeden Fall ihre Katze – des gleichen Namens – mit auf ein Bild müsste… Ich darf also präsentieren: Unsere Katze Erwin Schrödinger, die über sich selbst liest:

Geboren wurde Erwin Schrödinger 1887 in Wien, wo er 1910 seinen Doktortitel erhielt. Sein schon immer vorhandenes Interesse für Physik konnte er dort wunderbar ausleben und galt als sehr guter Student. Nachdem er seinen Doktor erhalten hatte, bekam er eine Assistentenstelle an der Universität Wien, die er bis 1914 inne hatte. Danach wurde er eingezogen und musste für Österreich im 1. Weltkrieg dienen. Als der Krieg beendet war, zog er erst nach Jena, dann nach Stuttgart und nach Breslau um zu lehren. Vorher heiratete er 1920 aber noch Annemarie Bertel, die von allen Annie genannt wurde. Die beiden lebten wohl in einer offenen Beziehung, denn beide hatten mehrere außereheliche Partner und Erwin auch mindestens ein Kind (in einer anderen Quelle ist die Rede von drei Kindern). Annie blieb kinderlos.

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