Biographien, Mathematik, Physik, Rezensionen

Filmtipps für graue Wintertage

Nach dem langen, heißen und trockenen Sommer hat dann doch noch der graue und nasse Herbst Einzug gehalten. Das perfekte Wetter für einen schönen Filmtag, findet ihr nicht auch?
Filme, die einen wissenschaftlichen Hintergrund oder ein entsprechendes Thema haben, gibt es inzwischen ein paar – wobei hier noch deutlich mehr Potenzial wäre, wie ich finde. Ich habe mal in meiner Sammlung geschaut, welche ich habe und euch zeigen könnte. Wer mag, schreibt mir in die Kommentare noch mehr Tipps, ich bin immer auf der Suche nach weiteren Ideen!


Numb3rs… Was für eine Entdeckung, als ich diese Serie durch Zufall beim Durchschalten im Fernsehen fand (vor inzwischen über 10 Jahren). Hierbei handelt es sich um eine Krimiserie, die in Kalifornien spielt. Die beiden zentralen Figuren sind die Brüder Don und Charlie Eppes. Don ist FBI Agent und Charlie ein Mathegenie und Professor für angewandte Mathematik. Zusammen arbeiten sie an der Lösung spezieller Fälle, natürlich mit jeder Menge Mathematik. Besonders gut hat mir an der Serie gefallen, dass relativ gut und ausführlich (dafür, dass es eine Krimiserie ist) von Charlie erklärt werden darf, welche mathematischen Methoden er anwendet. Warte, hier geht es weiter! …

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Allgemein, Physik, Rezensionen

Rezension + Verlosung: Die Wissenschaft hinter the Big Bang Theory

Heute habe ich euch nicht nur einen tollen Buchtipp mitgebracht, sondern ihr könnt anläßlich des Tag des Buches sogar ein Exemplar gewinnen! Mehr dazu weiter unten…

Wer hätte gedacht, dass eine Fernsehserie, in der laufend mit physikalischen und manchmal sogar mathematischen Begriffen um sich geworfen wird, jemals so erfolgreich werden würde, dass sie inzwischen in der 11. Staffel läuft und (glücklicherweise) noch kein Ende abzusehen ist? Ich hatte selbst mal eine sehr witzige Situation: Eine noch sehr neue Bekannte und ich saßen am Tisch, unterhielten uns unter anderem über meinem mathematischen Hintergrund und über ebendiese Serie. Plötzlich kam das Gespräch ins Stocken, bis sie irgendwann sagte:

Ich schaue Big Bang Theory ja wirklich gerne, aber ich hätte nie gedacht, dass es solche Leute wirklich gibt!

Ich fand diese Aussage vor allem witzig und auch irgendwie tatsächlich schmeichelhaft, aber gleichzeitig hat sie mir auch gezeigt (und noch mehr das folgende Gespräch), dass es viele Zuschauer offenbar überhaupt nicht interessiert, was die Schauspieler aus ihrer Wissenschaft erzählen. Diese Teile scheinen eher als eine Art Rauschen ausgeblendet zu werden. Wer genau das nicht tun möchte und gern ein wenig mehr verstehen würde, um was es in „The Big Bang Theory“ eigentlich geht, der ist mit dem heutigen Buch gut beraten!

Warte, hier geht es weiter! …

Allgemein, Rezensionen, Science Baking

Das Geek-Kochbuch {Rezension}

Heute habe ich euch eine Rezension mitgebracht: „Das Geek-Kochbuch“ von Liguori Lecomte

Wie ich bei dem Rezept der Minecraft Cookies schon schrieb, ist dies zwar ein Science Blog und soll es auch bleiben. Allerdings schauen viele Naturwissenschaftler auch eher geekige Filme oder spielen recht häufig Computerspiele, deswegen denke ich, dass zwischendurch ein Ausflug in diese Geek-Welt wunderbar passt. Warte, hier geht es weiter! …

Allgemein, Happy Birthday to..., Physik

Happy Birthday… Nikola Tesla

Nikola Tesla… Das ist ein Name, den eigentlich jeder auf der Welt schon einmal gehört haben sollte. Zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis habe ich das Gefühl, dass wohl selten ein so großartiger Erfinder und Forscher weniger Beachtung erfahren hat – insbesondere posthum, denn zu Lebzeiten war er durchaus bekannt. Anläßlich seines Geburtstages heute also ein kleiner Blick auf sein Leben:

Geboren wurde Nikola Tesla am 10. Juli 1856 im heutigen Kroatien, seine Eltern waren Serben, deswegen wird er oft als Serbe bezeichnet. Bereits als Kind fasziniert ihn die Elektrizität, er sieht oft Bilder vor sich, die niemand sonst sehen kann, die ihm aber später seine großen Erfindungen möglich machen. Mit 19 Jahren erhält er ein Stipendium für die Technische Hochschule in Graz und lernt wie besessen für die Uni. Dort lernt er auch das erste Mal die Elektrizität als Forschungsgebiet kennen – wobei man sich daran erinnern muss, dass für die Menschen Ende des 19. Jahrhunderts Strom noch sehr neu und auch unheimlich war. Trotzdem war Tesla sofort davon überzeugt, dass ihr die Zukunft gehören würde. Besonders fasziniert war er vom Wechselstrom, der damals noch komplett alltagsfern war und den alle anderen Wissenschaftler für quasi undenkbar für eine gewerbliche Nutzung hielten. Tesla war da anderer Meinung und testete in seinem Kopf immer wieder verschiedenste Methoden und Motoren aus. Seine besondere Fähigkeit bestand darin, dass er kaum Zeichnungen oder Experimente benötigte, um eine Maschine zu testen. Er besaß eine so genaue Vorstellungsgabe, dass er Tests in Gedanken durchführen konnte.

Nikola Tesla vor seiner Tesla-Spule

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