Allgemein, Astronomie, Kosmologie, Nobelpreis, Physik

Schwarze Löcher existieren! {Physik Nobelpreis 2020}

Gestern hatte ich euch ja bereits über die Entdeckung des Hepatitis C Virus‘ berichtet, die dieses Jahr mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde. Heute dreht sich hier alles um meinen persönlichen Lieblingsnobelpreis: Physik! Und weil der Preis dieses Jahr wieder in zwei Teile geteilt wurde, mache ich es genauso: Heute berichte ich euch über die erste Hälfte, morgen über die zweite!

Dieses Jahr erhält (endlich!) Sir Roger Penrose die eine Hälfte des Nobelpreises “for the discovery that black hole formation is a robust prediction of the general theory of relativity”. Was heißt das konkret und was ist daran so interessant? Darum geht es in diesem Artikel! (Und natürlich darf unser Kater Penrose ebenfalls nicht fehlen!)

Roger Penrose ist von Haus aus Mathematiker, der sich aber schon früh mit Astrophysik und konkret Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie beschäftigt hat. In der Begründung für seine Auszeichnung steht, dass er „geniale mathematische Methoden entwickelte„, um beweisen zu können, dass Schwarze Löcher eine direkte Folge der Allgemeinen Relativitätstheorie sein müssen! Warte, hier geht es weiter! …

Astronomie, Kosmologie

Neuigkeiten über Beteigeuze

In meinem letzten Artikel hatte ich euch berichtet, dass sich Beteigeuze, der Schulterstern des Sternbildes Orion, immer mehr verdunkelt. Einige Astronomen denken, dass dies ein Hinweis darauf sein könnte, dass Beteigeuze bald in einer Supernova explodieren könnte.
Seitdem schauen wir alle auf Beteigeuze und darauf, wie sich die Helligkeit entwickelt und was das für den Stern bedeuten könnte. Nun wurden von der ESO (das ist die Europpäische Südsternwarte in Chile) neue Bilder veröffentlicht, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Das Team um Miguel Montargès von der KU Leuven beobachtet den Stern seit Dezember intensiv. Die ESO hat dafür ihr Very Large Telescope auf Beteigeuze gerichtet und dabei massive Veränderungen festgestellt.

Credit: ESO/M. Montargès et al.

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Allgemein, Astronomie, Kosmologie

Beteigeuze und die Supernova

Fliegt uns Beteigeuze bald um die Ohren?
Und erleben wir dann eine tolle Supernova live mit?
Die kurze Antwort lautet: Wir wissen es nicht, aber wahrscheinlich nicht!

Den Januar über ist Beteigeuze in den Mittelpunkt einiger Schlagzeilen gerückt, die sich lesen, als stünde das Ende der Erde bevor… „Wird Beteigeuze explodieren?“, „Riesenstern droht zu explodieren – gefährlich für die Menschheit?“ und ähnliches…
Fakt ist: Ja, selbstverständlich wird Beteigeuze explodieren, denn er ist ein Roter Riese und jeder Roter Riese (ab einer bestimmten Masse) explodiert am Ende seines Lebens. Über die genauen Phasen von Sternen hatte ich bereits ausführlicher in einem eigenen Artikel berichtet. Ihr findet ihn hier: KLICK!

Aktuell ist Beteigeuze ein Roter Riese, wann der Stern in einer Supernova explodieren wird, weiß niemand.

Wie kommen Astronomen überhaupt auf die Idee, dass Beteigeuze am Ende seines Sternenlebens stehen könnte? Beteigeuze pulsiert in seiner Helligkeit und seit Oktober letzten Jahres geht es mit dieser Helligkeit auffällig bergab, aktuell hat der Stern nur noch ein Viertel seiner Leuchtkraft aus dem Oktober. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Brennstoff von Beteigeuze aufgebraucht wird und er aus diesem Grund nicht mehr so stark leuchtet. Warte, hier geht es weiter! …

Astronomie, Kosmologie, Nobelpreis

Entdeckung des ersten Exoplaneten {Physik Nobelpreis 2019}

Heute geht es um die zweite Hälfte des diesjährigen Physik – Nobelpreises: Michel Mayor und Didier Queloz erhalten ihn für die erste Beobachtung eines Exoplaneten!

Was ist ein eigentlich ein Exoplanet und warum ist die Beobachtung eines Vertreters so spannend für die Astrophysik? Unter anderem diese Fragen werden wir heute beantworten! Warte, hier geht es weiter! …

Astronomie, Kosmologie

Das Universum in der Kaffeetasse

Das ist jetzt kein billiger Abklatsch von Stephen Hawkings berühmtem Buch, sondern ein tolles Bild, was Professor Ulf Danielsson während der Bekanntgabe des diesjährigen Nobelpreises in Physik benutzt hat!


Er nahm während seiner Erklärung eine Tasse Kaffee in die Hand und sagte, man könne sich das Universum wie eine Tasse Kaffee vorstellen: Das meiste in der Tasse sei natürlich Kaffee, metaphorisch gesprochen die Dunkle Energie. Dann kommt ein nicht zu kleiner Schwung Milch oder Sahne hinein, also die Dunkle Materie. Abschließend kommt noch eine kleine Prise Zucker hinein: Die „normale“ Materie, das, woraus wir alle, die Planeten, die Sterne und alles Sichtbare bestehen. Für tausende von Jahren haben wir uns nur mit dieser Prise beschäftigt, jetzt fangen wir an, uns auch mit dem Rest zu befassen. Warte, hier geht es weiter! …