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Chocolate Chip Cookies wie im Weltraum {Rezept}

Erinnert ihr euch noch daran, als ich euch im November erzählte, dass Cookieteig auf dem Weg zur ISS wäre? Diese Cookies wurden inzwischen gebacken und das Tolle ist: Im April wurde das Originalrezept dieser Cookies veröffentlicht! Wir können uns nun also alle Cookies backen, die genau so auch auf der Internationalen Raumstation gebacken wurden!

Einmal wie ein Astronaut fühlen und dabei Cookies essen. Super Kombination!

Besonders schön fand ich die Begründung dafür, dass sie das Rezept gerade im April veröffentlichten:

“We know this is an anxious time for everyone. A warm chocolate chip cookie can’t solve everything, but it can bring a moment of comfort and happiness.“ – Shawn McAteer, senior vice president and global head, DoubleTree by Hilton.

Dem kann ich mich nur anschließen und deswegen mussten wir die Cookies selbstverständlich direkt testen und nun habe ich das Rezept auch für euch! Die Cookies sind an sich klassische Chocolate Chip Cookies mit Haferflocken. Ich liebe Haferflocken und für mich machen sie jedes Keksrezept besser! Bei uns waren die Cookies vor allem frisch gebacken ein Traum von einem Keks! Wenn sie abkühlen, werden sie recht hart, geschmacklich weiterhin fein, aber ich mag weiche, saftige Cookies lieber. Eingetunkt in etwas Kaffee oder Milch aber auch dann sehr lecker.

Die ersten fünf Cookies wurden in der Zwischenzeit auch auf der ISS gebacken, probiert hat sie wohl noch niemand, zumindest habe ich keine neueren Artikel bei der NASA dazu gefunden. Die Cookies werden auf der Erde in etwa 20 Minuten bei 300 °F fertig gebacken. Auf der ISS dauerte der Backvorgang deutlich länger! Der erste Cookie war nach 25 Minuten noch extrem unterbacken, weswegen die Astronauten die nächsten länger buken. Am erfolgreichsten sah der Keks aus, der bei 325 °F für 130 Minuten gebacken worden war – leider konnte der Weltraumofen nicht heißer eingestellt werden.

Luca Parmitano und Christina Koch mit frischgebackenem Cookie und Milch an Bord der ISS. Photograph: Nasa/PA

Ich habe euch die Zutaten in cups und in Gramm angegeben, damit ihr eure Favoriteneinheit wählen könnt. Wer kein Cup-Maß hat, es aber benutzen möchte: 1 cup entspricht 240 ml. Ihr könnt also einfach einen Messbecher dafür benutzen oder schauen, ob ihr eine Tasse oder einen Becher mit diesem Volumen habt.

Zutaten:
250 g / 2 sticks Butter, zimmerwarm
160 g / 3/4 cup weißer Zucker
150 g / 3/4 cup brauner Zucker
2 große Eier
1 großzügiger TL Vanilleextrakt oder etwas gemahlene Vanille
1/4 TL frischer Zitronensaft
45 g / 1/2 cup Haferflocken (ich habe feine benutzt)
280 g / 2 1/4 cups Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
Prise Zimt (bei mir eine recht großzügige, weil wir Zimt lieben)
350 g / 2 2/3 cups Schokolade, gehackt
200 g / 1 3/4 cups Walnüsse, grob gehackt (ich aus Allergiegründen stattdessen Sonnenblumenkerne verwendet)
1-2 Backbleche, ausgelegt mit Backpapier
Zubereitung:
Gebt die Butter und beide Zuckersorten in eine große Rührschüssel und schlagt sie etwa 2 Minuten mit dem Mixer, bis sie schön cremig sind.
Fügt die Eier, die Vanille und den Zitronensaft hinzu und mixt alles gut, bis es leicht schaumig wird und gut vermischt ist – wieder etwa 2 Minuten.
Nun gebt ihr Mehl, Haferflocken, Backpulver, Salz und Zimt hinzu und mixt so kurz wie möglich. Es sollte gerade so ein homogener Teig entstanden sein.
Anschließend gebt ihr noch die Schokolade und Walnüsse dazu und hebt sie unter – am besten per Hand.
Den Backofen auf 150 °C vorheizen.
Aus dem Teig Teigbällchen machen von etwa 3 EL Größe (dabei ist im Originalrezept allerdings ein gestrichener EL gemeint). Ich benutzte dafür gern einen Eisportionierer, das kommt ziemlich gut mit der Menge hin und ist viel einfacher und schneller gemacht. Auf dem Backblech mit etwas Platz verteilen.
Backt die Cookies auf mittlerer Schiene für etwa 20 Minuten oder bis die Ränder langsam braun werden und die Mitte noch weich ist. Möglichst eine Stunde auf dem Blech auskühlen lassen und dann genießen!
Enjoy your Cookies!

Tipp: Man kann den Teig auch wunderbar einfrieren und hat dann immer frische Cookies ohne viel Aufwand. Dazu den Teig wie oben beschrieben vorbereiten und portionieren. In diesen Portionen einfrieren (also am besten auf dem Backblech liegend). Wenn der Teig komplett durchgefroren ist, könnt ihr die Teigbällchen in eine Box oder ähnliches füllen. Wenn ihr sie backen wollt, verteilt die gefrorenen Bällchen wieder auf einem Blech und backt sie, bis die Ecken leicht braun werden und das Innere noch weich ist.

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Ihr habt dieses oder eines meiner anderen Rezepte / DIYs ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine „Von euch ausprobiert“-Seite. Oder markiert mich bei Instagram, damit ich euch finde!
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Das Originalrezept habe ich von hier: KLICK!

Zum Pinnen für später!

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