Allgemein, Astronomie, Science Baking

Mondkuchen / Moon Cake {Rezept / Recipe}

{english version below}

Dieses Jahr könnte ein echtes Mondjahr werden! Am 3. Januar landete Chang’e auf der Rückseite des Mondes und ich bin schon sehr gespannt, was die Messergebnisse uns über diese vollkommen unbekannte Welt mitteilen werden! Außerdem feiern wir die erste Landung von Menschen auf dem Mond! Ein wunderbarer Anlass, um dem Mond auch einen Kuchen zu widmen, findet ihr nicht auch?

Weil es so schön passt und lustig klingt, ist das Ganze sogar ein Mohnmondkuchen! Der Teig ist super schnell gemacht und schmeckt in jeder Form. Damit ihr eine Mondform bekommt, habe ich hier eine Halbkugelform benutzt, darin den Teig gebacken und schließlich alles mit einem einfachen Frosting in den Mond verwandelt.

Zutaten:
3 Eier
300 g Zucker
300 g Butter, weich
400 g Mehl
1 Pck. Backpulver
50 g Mohnsamen (bei mir geschrotet)
100 ml Milch
Für das Frosting:
100 g Butter, zimmerwarm
etwas gemahlene Vanille (oder Aroma nach Wahl)
200 g Puderzucker
evtl. etwas Milch
schwarze Lebensmittelfarbe (ich habe diese verwendet)
1 Halbkugelform, Durchmesser 20 cm (an der breiten Unterseite gemessen), sehr gut eingefettet (vgl Bemerkung)

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Die Eier mit dem Zucker und der weichen Butter schaumig aufschlagen. Dann das Mehl, Backpulver, Mohn und Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig in die Backform füllen und im vorgeheizten Ofen auf der Schiene kurz unter der Mitte backen, bis ein hinein gesteckter Holzstab sauber wieder heraus kommt. Je nach Ofen dauert das ungefähr 60 bis 80 Minuten.
  • Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und aus der Form lösen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, stecht ihr mit einem Teelöffel oder Eiskugelportionierer Kugeln aus der Oberfläche aus – das werden die Mondkrater. (Den ausgestochenen Teil könnt ihr einfach essen, den brauchen wir nicht mehr.)
  • Nun das Frosting zubereiten: Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben, Aroma nach Wunsch dazu geben und das Ganze für etwa 2-3 Minuten aufschlagen. Die Butter sollte langsam die Farbe von gelb zu etwas weißlich verändern. Dann nach und nach den Puderzucker dazu geben und mit dem Mixer weiter schlagen. Für 5 Minuten rühren. Mir war das Ganze noch etwas zu fest, deswegen habe ich noch 2-3 EL Milch dazu gegeben. Wenn das Frosting die richtige Konsistenz hat – es sollte die Form gut halten, sich aber auch verstreichen lassen – färbt ihr es mit der Lebensmittelfarbe vorsichtig ein. Ihr wollt eine graue Farbe haben, also am besten vorsichtig an die richtige Menge herantasten.
  • Mit einer Palette oder einem Messer bestreicht ihr nun vorsichtig den Kuchen, für die Krater habe ich einen Teelöffel benutzt.
  • Ihr könnt den Kuchen problemlos über Nacht stehen lassen, am besten an einem kühleren Ort.

Guten Appetit!

Bemerkung: Ich habe noch zusätzlich ein kleines Stück Backpapier auf die Unterseite der Halbkugelform gelegt. Bei mir kam der Kuchen dadurch problemlos aus der Form. Bitte achtet darauf, dass die Form wirklich backfest ist. Ich habe diese hier verwendet, es gibt auch Backformen aus Glas, aber nicht jede Glasschüssel ist zum Backen geeignet!

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Ihr habt dieses oder eines meiner anderen Rezepte / DIYs ausprobiert? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen! Gerne mit Bild für meine „Von euch ausprobiert“-Seite. Oder markiert mich bei Instagram, damit ich euch finde!
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{English version}

I think, 2019 might become a real „moon year“. On 3th January Chang’e landed on the far side of the moon and I’m really looking forward to the new discoveries, it might make. And on top of that we celebrate the first landing on the moon of humans in 1969. So is there any better way to celebrate these events as with a Mooncake?

I made a Poppyseed Mooncake because of the german word for poppyseed: „Mohn“. So „Mond“ (german for „moon“) is nearly exactly the word „Mohn“, which is „poppyseed“. Nevertheless, the cake just tastes amazing and is a real showstopper for your next Party, Afternoon Tea oder Birthday Party!

Ingredients:
3 Eggs
300 g Sugar
300 g Butter, soft
400 g Flour
15 g / 1 package of baking powder
50 g Poppyseed (grinded coarsely)
100 ml Milk
For the Frosting:
100 g Butter, soft
Some vanilla or aroma by choice
200 g Powdered sugar
bit of milk
black food color (I used this)
1 baking tin in hemispheric shape, diameter 20 cm, greased very well! (I put a bit of baking paper into it, too)
Instructions:

  • Preheat the oven to 180 °C.
  • Wisk the eggs with sugar and the soft butter. Combine with the flour, baking powder, poppyseeds and milk until well combined.
  • Put the dough into the baking tin and bake it just a littel bit under the middle wrack in the oven for about 60 – 80 minutes. There shouldn’t be any raw dough, when you pick the cake with a toothpick.
  • Leave it to cool, then release it from the tin. When the cake is completly cooled, take a teaspoon and cut out some holes off the surface – these are the moon craters.
  • Make the frosting: Put the softened butter with the vanilla or aroma into a mixing bowl and mix, until it’s looking a little fluffy and pale. About 2-3 minutes. Then add the powdered sugar bit by bit and mix it up. Mix for about 5 minutes, until everything is well combinded. Maybe you need to add a splash of milk. Just so the frosting holds its form and you can spread it easily. Add the food colouring and colour it grey.
  • Now – using a knife or palette – you can spread the frosting around your moon. For the craters I used a teaspoon.
  • You can leave the cake overnight on a cool place.

Enjoy!

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