Allgemein, Physik, Rezensionen

Rezension: Einstein in 30 Sekunden

Nachdem ich euch bereits drei verschiedene Bände der 30 Sekunden – Reihe vorgestellt habe, habe ich euch heute noch einen vierten Band mitgebracht. Er ist ähnlich vom Aufbau, unterscheidet sich aber trotzdem deutlich von den vorangegangenen. Denn heute dreht sich alles um eine konkrete Person und nicht ein weites Feld. In diesem Band dreht sich alles um Albert Einstein!

Der Untertitel verspricht „50 zentrale Aspekte zu Leben, Arbeit und Vermächtnis“. Wie auch schon in den anderen Bänden der Reihe ist das Buch in sieben Kapitel aufgeteilt, in denen jeweils auf einer Doppelseite verschiedene Themen behandelt werden. (Für eine genauere Beschreibung des Aufbaus schaut einfach zu den anderen Rezensionen der Reihe.) Auch sieben Kurz-Biographien gibt es wieder – alle zu Wissenschaftlern, die mit Einstein zusammenarbeiteten oder sonst mit seiner Arbeit zu tun haben. Die Themen beziehen sich alle direkt auf Einstein und seine Forschung. Zu Beginn wird etwas über seine frühen Arbeiten zu Atomen und Masse berichtet, dann geht es um seine zentralen Arbeiten allgemein zur Quantentheorie und die Relativitätstheorie. Diese Texte sind alle gut verständlich geschrieben, untereinander vernetzt und man bekommt eine Grundidee vermittelt. Das gefällt mir sehr gut und entspricht auch genau dem, was ich mir von diesem Buch versprochen habe.

Was ich mir noch gewünscht hätte und was für mich persönlich das Buch auch noch deutlich übersichtlicher gemacht hätte, wäre irgendeine Art von Lebenslauf oder Zeitstrahl gewesen. Gerade bei einem Buch, was sich ganz mit dem Leben und der Arbeit eines Menschen auseinander setzt, hätte ich mir einmal kompakt zentrale Daten zum Thema aufgeführt gewünscht. Auch wenn dieses Buch offensichtlich keine Biographie sein soll, wäre ein kurzer Lebenslauf eine hilfreiche Bereicherung aus meiner Sicht. Wobei ich nach dem Untertitel auch etwas mehr Biographisches erwartet hatte.

Mein Fazit: Ein bisschen hin- und hergerissen bin ich bei diesem Band. Auf der einen Seite finde ich die Arbeit Einsteins und seiner Zeitgenossen sehr schön herausgearbeitet und verständlich aufbereitet. Auf der anderen Seite fühlte ich mich beim Lesen manchmal etwas verloren und hätte mir insbesondere einen Lebenslauf oder ähnliches gewünscht, auf dem man leicht erkennen kann, in welchem Stadium man sich gerade befindet. Keinesfalls unerwähnt soll bleiben, dass auch immer mal wieder biographische Notizen in den Text eingeflochten wurden. Wer Einsteins Arbeit besser verstehen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Wer allerdings eine Biographie oder tiefere Einblicke in Einsteins Leben sucht, wird mit diesem Buch wohl nicht so glücklich werden.

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Das Buch „Mathe in 30 Sekunden“ von Richard Brown umfasst rund 160 Seiten, kostet 7,95 Euro und erschien im Librero Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung als Rezensionsexemplar.
Das Buch könnt ihr beispielsweise beim örtlichen Buchhändler oder bei Amazon bestellen.

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2 Gedanken zu „Rezension: Einstein in 30 Sekunden“

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